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Neue Mitarbeiterin im Bärliland

Nach der Sommerpause ist die Chinderhüeti teilweise unter neuer Leitung gestartet. Am Freitagmorgen ist nun die Fachfrau Betreuung Esther Grob für die Kinderbetreuung zuständig, ab den Herbstferien übernimmt sie zusätzlich den Donnerstag Morgen.
Wobei - ganz neu ist Esther Grob im Bärliland ja nicht…


Esther, du hast bereits früher längere Zeit für das Bärliland gearbeitet. Nach 2 Jahren Pause bist du nun wieder eingestiegen. Wie kam es dazu?
Letzten Herbst wurde mir bewusst, dass diesen Sommer ein neuer Lebensabschnitt für mich beginnt - meine Jüngste kam in den Kindergarten. Für mich war klar, dass ich dann wieder etwas machen möchte. Bis vor zwei Jahren habe ich immer einen Tag in der Woche im Bärliland gearbeitet, damals noch mit meinen zwei jüngeren Kindern (der Älteste war da schon im Kindergarten) im Schlepptau. Nun 5 Tage in der Woche den ganzen Tag alleine zu Hause zu sein, das konnte ich mir nicht vorstellen. Also habe ich begonnen, mich umzusehen, und habe eine Stelle beim Tagesfamilienverein angenommen. Dort hatte ich hauptsächlich administrative Aufgaben. Schnell merkte ich, das ist nicht ein Ding. Dann kam das Angebot, wieder im Bärliland einzusteigen, und mir war gleich klar: Das mache ich!

Als du zuletzt fürs Bärliland gearbeitet hast, hattest du selbst noch Vorschulkinder. Nun wärst du aus dieser Phase raus - hast du nicht langsam genug davon, ständig kleine Kinder um dich zu haben?
Es war gut für mich, mal etwas anderes zu machen und mehr administrative Aufgaben zu übernehmen. Dadurch hab ich erst gemerkt, wie gerne ich die Arbeit mit Kindern habe. Und das Konzept „Bärliland", welches ich ja 4 Jahre lang mitentwickelt und -geprägt habe, überzeugt mich einfach nach wie vor. Die Kinder geniessen die 21/2 Stunden bei uns, und ich weiss, dass diese freie Zeit den Müttern einfach gut tut.
Im Übrigen ist das Arbeiten im Bärliland für mich ja eher einfacher geworden als früher, wo ich meine eigenen Kinder auch noch dabei hatte.

Was machst du besonders gerne mit den Kindern?
Ich bastle gerne, mache gerne irgendwelche Aktivitäten mit den Kindern, und es macht mir viel Spass, den Kindern Geschichten zu erzählen.
Weniger Spass macht es mir, wenn ich zwei Stunden am Boden sitzen und mit Autos spielen muss - dazu fehlt mir irgendwie die Kreativität.

Die Umstellung zwischen den Kleinkindern im Bärliland und deinen Kindergarten- und Schulkindern ist bestimmt nicht immer einfach, oder? Fällt das Swichen nicht schwer?
Mir tut der Kontakt mit Kleinkindern total gut. Es fiel mir diesen Sommer wirklich schwer, meine Kleinste gehen zu lassen. Ich hatte es so genossen, sie zu Hause um mich zu haben. Obwohl ich immer wusste, dass der Moment kommen wird, war es schwierig für mich, nun kein Kleinkind mehr zu Hause zu haben. Wenn mir jetzt im Bärliland ein Kleinkind mit ausgestreckten Armen entgegenläuft und mir um den Hals fällt - das tut mir einfach gut. Meine Kids zu Hause kann ich ja nicht mehr einfach auf den Arm nehmen, die sind jetzt definitiv zu schwer…
So gesehen ist mein Job im Bärliland eine tolle Ergänzung zu meinem Alltag zu Hause.

Wenn du etwas am Bärliland ändern könntest, was wäre das?
Wie gesagt, ich finde das Bärliland-Konzept super. Manchmal würde ich mir wünschen, im Anschluss an die Hüeti-Zeit noch mehr Zeit zu haben, um mit den Müttern zu plaudern und auszutauschen, vielleicht gemeinsam einen Kaffee zu trinken. Aber das ist auch schon alles, ich finde, momentan läuft es richtig gut!

Mehr Information zur Chinderhüeti Bärliland gibt es auf der Stägetritt-Homepage






Michelle Boss
, 34, Königstochter (so nennen ihre Töchter Menschen, die an Gott glauben), Ehefrau, Mutter (4 fabelhafte Töchter zwischen 2 und 7 Jahren), freie Radioredaktorin, Ungern-Bastlerin aber begeisterte LEGO-, Puzzle- oder Möbel-Zusammenbauerin, Vielleserin und -Vorleserin, Beziehungsmensch

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