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Wie kann man nur!?

In weissen Lettern auf schwarzem Hintergrund wirbt unsere grösste winterthurer Brauerei für ihren Verkaufsrenner CHOPFAB. In einer Männerrunde bemerkte ein Freund von mir kürzlich, wie man in der Zeit von Dschihadisten und IS einen solchen Werbeauftritt gestalten könne? 

«Beim Anblick der schwarzen Bierdosen kommen mir Burkas und die schwarzen Vermummungen von kriegerischen Rebellen auf der halben Welt in den Sinn», schrieb eine Leserin Mitte September 15 dem «Landboten».  Auch ein Kunde des Bistros meinte, CHOPFAB passe nicht wirklich zu unseren Werten. Also nachgeforscht … hat die Namensgebung dieses Bieres wirklich etwas mit der IS zu tun oder einen weit zurückreichenden geschichtlichen Bezug? Eine Anspielung auf das Schicksal des Stadtheiligen St. Urban, der angeblich 286 n.Chr. geköpft worden sei?
 
Alles völlig absurd.“ So der CEO Philip Bucher.  „Chopfab ist ein eindeutig schweizerdeutscher Name, der zugleich frech und einprägsam ist. Das ist das, was wir suchten. Er versinnbildlicht mit dem CH den Schweizer Qualitätsanspruch und gleichzeitig die Freude nach einem harten Arbeitstag runterzufahren, indem man ein Bier köpft.
 
Ein Bier – mehr nicht. 







Reto Wüthrich, anfangs 40, Christ, Ehemann, Familienvater (Sohn + Zwillingstöchter), Geschäftsführer, Radsportler, Motorradfahrer, Redbull-Trinker, Mac-Jünger, Langduscher, Serienjunkie und Fleischliebhaber

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